Aus dem Dresden-Septett ging 1973 die Gruppe Lift hervor. Ihr erstes Konzert gab die Gruppe am 28. Januar 1973. Sie spielte zunächst Blues, Soul und Gospel mit Bläserbesetzung. Gründungsmitglieder waren Gerhard Zachar, Konrad Burkert, Jürgen Heinrich, Till Patzer, Manfred Nytsch, Wolfgang Scheffler, Karl-Matthias Pflugbeil, Bernd Schlund sowie die Sängerin Christiane Ufholz.

1973 kam der Sänger Stephan Trepte dazu; die Blechbläser verließen die Band. Keyboarder Franz Bartzsch, der ebenfalls 1973 zu Lift gekommen war, ging 1974 zur Veronika Fischer Band. Er wurde durch Michael Heubach ersetzt. Schlagzeuger und Sänger Werther Lohse kam 1974 für Konrad Burkert zur Band und ist heute das einzige verbliebene Lift-Mitglied aus dieser Zeit. 1976 kehrte Keyboarder Wolfgang Scheffler nach seiner Zeit bei der NVA zusammen mit dem neuen Sänger und Mundharmonikaspieler Henry Pacholski zu Lift zurück, Stephan Trepte wechselte zur neu gegründeten Band Reform. 1977 wurde die erste Amiga-LP der Band "Lift" veröffentlicht. Im Frühjahr 1978 wurde Werther Lohse durch Frank-Endrik Moll ersetzt. Im selben Jahr wurde die LP "Meeresfahrt" mit den Hits "Nach Süden" und "Tagesreise" aufgenommen. Sie erschien 1979. Während vorher die meisten Texte von hauptamtlich tätigen Textern wie Kurt Demmler und Ingeburg Branoner verfasst worden waren, hatte bei diesem Album Henry Pacholski fünf der sechs Liedtexte geschrieben.

Am 15. November 1978 starben Henry Pacholski und Gerhard Zachar während einer Tournee bei einem Verkehrsunfall bei Kalisz in Polen, Michael Heubach wurde schwer verletzt. Das Ereignis verarbeitete die Band einige Monate später im Titel "Am Abend mancher Tage", dessen Text von Joachim Krause stammt, der zahlreiche Texte für Lift verfasste. Nach dem Tod der beiden Musiker und dem vorübergehenden Ausscheiden Michael Heubachs kehrte Werther Lohse nach einem Jahr von der Stern-Combo Meißen als Leadsänger zurück. Als Bassist kam Michael Schiemann zur Band. Auch für die beiden folgenden LPs wurden deutliche Umbesetzungen vorgenommen. So wurde Michael Schiemann 1980 durch Michael Ledig ersetzt, der seinerseits zwei Jahre später Jochen Kittan wich. Für das Album "Spiegelbild" verfasste Andreas Reimann mehrere Texte.

1984 kehrte Michael Heubach zu Lift zurück. Auch der Violinist Hans Wintoch ( Hans "Die Geige" ) wurde damals Mitglied von Lift, während Wolfgang Scheffler und danach Till Patzer die Band verließen. Wintoch und Heubach verließen die Band jedoch nach kurzer Zeit wieder; 1985 kamen mit Bodo Kommnick, Frank Gursch, Thilo Pietschmann und Holger Küste vier neue Mitglieder zur Band. In dieser Besetzung wurde die vierte Amiga-LP "Nach Hause" produziert.

Nach der Wende besann sich die Band unter Führung von Werther Lohse auf ihre erfolgreiche Zeit. Von 1992 bis 2000 war Henning Protzmann Bassist bei Lift. Das 1998 veröffentlichte Album "LIFT Classics" läßt die LIFT-Musik in einem neuen, klassisch arrangierten Gewand erscheinen. Im Projekt "Ostrock in Klassik" im Jahr 2007 wird diese Form gemeinsam mit anderen Bands auf den großen Bühnen Deutschlands fortgeführt und als CD/DVD auch veröffentlicht.
In dieser Besetzung wurde im Jahr 2000 auch das Album "LIFT unplugged" eingespielt, auf dem LIFT-Klassiker und neue Songs in Arrangements zu hören sind, die ein neues, persönlicheres Verhältnis zur LIFT-Musik und für die Band ein engeres Verhältnis zum Publikum ermöglichen.

Mit den artverwandten Bands electra und Stern-Combo Meißen gab die Band als "Sachsendreier" Konzerte. 2011 bestand Lift aus Werther Lohse (Gesang, Schlagzeug, Perkussion), Bodo Kommnick (Gitarre, Gesang), Ivonne Fechner (Violine, Gesang ), Peter Michailow (Schlagzeug) und Jens Brüssow (Bass). 2014 verließen Kommnick und Fechner die Band und wurden durch René Decker (Saxophon, Keyboard ) und André Jolig (Keyboard) ersetzt. Seit Juni 2016 spielt Peter Rasym (ehemals bei den Puhdys) als Vertretung Brüssows bei Lift.